
Es ist der gewöhnliche Missgriff zagender Menschen, dass sie mit ihren Feinden gut stehen wollen und es daher mit ihren Freunden verderben.
Zitat von Heinrich Heine
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Gleichartige Zitaten

Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.
Zitat von Oscar Wilde
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Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es - daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittere Arznei.
Aphorismus von Arthur Schopenhauer aus Aphorismen zur Lebensweisheit (1851)
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Natürlich wollen die Menschen das Gute tun. Aber sie wollen sich nicht dafür, dass sie das Gute tun, ausnutzen lassen.
Zitat von Hartmut Kliemt
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Frieden wird nicht zwischen Freunden, sondern zwischen Feinden geschlossen.
Zitat von Jitzchak Rabin
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Es ist besser, man betrügt sich an seinen Freunden, als dass man seine Freunde betrüge.
Zitat von Goethe
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Auch die Bescheidenheit hat ihren Stolz.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Auch die Schwerelosigkeit hat ihren Schwerpunkt.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Die Trommel. So wie man sie schlägt, drückt sie ihren Stand-punkt aus.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Wahrheit hat ihren eigenen unabhängigen Wert in sich selbst.
Zitat von Eduard Engel
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Gewöhnliche Menschen stolpern über Steine. Nur Dichter stolpern über Felsen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Viele betreten das Pantheon der Geschichte indem sie an der Garderobe ihren kopf abgeben.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Manche können ihren Standpunkt nicht ausdrücken, ohne in den Kalender zu sehen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Viele glauben, die Sonne gehe nur deshalb unter, um ihren Schlaf nicht zu stören.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Begrabt mich unter einer Eiche. Hunderte von Jahren werden meine Gedanken in ihren Blättern rauschen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Aus den Gedanken eines Lehrers: Professoren, die mit offenem Heft ihre Vorlesung halten, müßten ihren Studenten erlauben abzuschreiben.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Sie blenden sich gegenseitig mit ihren Fackeln, und die Nacht bleibt Nacht.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Was ist der Wert?
Was ist der Wert?
Für mich, die Arbeit und Intelligenz,
Für dich, Ehre und Beharrlichkeit ,
Für ihn, die Moral und der Glaube,
Für sie, so viele Blätter
Mit dem können sie alles kaufen,
Weniger als meinen Wert, Ihren und seinen.
Gedicht von Cornelia Păun Heinzel aus Onyx Irland (1 August 2013)
beigefuegt von Cornelia Păun Heinzel
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Wer etwas wollen kann, hat auch das Recht, etwas nicht zu wollen.
Domitus Ulpian în Pandekten
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Träume, die in deinen Tiefen wallen
Träume, die in deinen Tiefen wallen,
aus dem Dunkel lass sie alle los.
Wie Fontänen sind sie, und sie fallen
lichter und in Liederintervallen
ihren Schalen wieder in den Schoß.
Und ich weiß jetzt: wie die Kinder werde.
Alle Angst ist nur ein Anbeginn;
aber ohne Ende ist die Erde,
und das Bangen ist nur die Gebärde,
und die Sehnsucht ist ihr Sinn -
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Frühe Gedichte (22 Februar 1898)
beigefuegt von Anonym
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Lore Lay
Zu Bacharach am Rheine
Wohnt' eine Zauberin
Sie war so schön und feine
Und riß viel Herzen hin.
Und brachte viel zu Schanden
Der Männer ringsumher;
Aus ihren Liebesbanden
War keine Rettung mehr.
Der Bischof ließ sie laden
Vor geistliche Gewalt
Und mußte sie begnaden,
So schön war ihr' Gestalt.
Er sprach zu ihr gerühret:
'Du arme Lore Lay!
Wer hat dich denn verführet
Zu böser Zauberei?' -
'Herr Bischof, laßt mich sterben!
Ich bin des Lebens müd,
Weil jeder muß verderben,
Der meine Augen sieht!
Die Augen sind zwei Flammen,
Mein Arm ein Zauberstab -
O legt mich in die Flammen,
O brechet mir den Stab!' -
'Ich kann dich nicht verdammen,
Bis du mir erst bekennt
Warum in deinen Flammen
Mein eignes Herz schon brennt.
Den Stab kann ich nicht brechen
Du schöne Lore Lay!
Ich müßte denn zerbrechen
Mein eigen Herz entzwei!'
'Herr Bischof, mit mir Armen
Treibt nicht so bösen Spott
Und bittet um Erbarmen
Für mich den lieben Gott!
Ich darf nicht länger leben,
Ich liebe keinen mehr. -
Den Tod sollt Ihr mir geben,
Drum kam ich zu Euch her!
Mein Schatz hat mich betrogen,
Hat sich von mir gewandt,
Ist fort von mir gezogen,
Fort in ein fremdes Land.
Die Augen sanft und wilde,
Die Wangen rot und weiß,
Die Worte still und milde,
Das ist mein Zauberkreis.
Ich selbst muß drin verderben,
Das Herz tut mir so weh;
Vor Schmerzen möcht ich sterben,
Wenn ich mein Bildnis seh.
Drum laßt mein Recht mich finden,
Mich sterben wie ein Christ,
Denn alles muß verschwinden,
Weil er nicht bei mir ist! '
Drei Ritter läßt er holen:
'Bringt sie ins Kloster hin!
Geh, Lore! - Gott befohlen
Sei dein berückter Sinn!
Du sollst ein Nönnchen werden,
Ein Nönnchen schwarz und weiß,
Bereite dich auf Erden
Zu deines Todes Reis'!'
Zum Kloster sie nun ritten,
Die Ritter alle drei,
Und traurig in der Mitten
Die schöne Lore Lay.
'O Ritter, laßt mich gehen
Auf diesen Felsen groß,
Ich will noch einmal sehen
Nach meines Lieben Schloß.
Ich will noch einmal sehen
Wohl in den tiefen Rhein
Und dann ins Kloster gehen
Und Gottes Jungfrau sein.'
Der Felsen ist so jähe,
So steil ist seine Wand,
Doch klimmt sie in die Höhe,
Bis daß sie oben stand.
Es binden die drei Reiter
Die Rosse unten an
Und klettern immer weiter
Zum Felsen auch hinan.
Die Jungfrau sprach: 'Da gehet
Ein Schifflein auf dem Rhein;
Der in dem Schifflein stehet,
Der soll mein Liebster sein!
Mein Herz wird mir so munter,
Er muß mein Liebster sein!' -
Da lehnt sie sich hinunter
Und stürzet in den Rhein.
Die Ritter mußten sterben,
Sie konnten nicht hinab;
Sie mußten all verderben
Ohn Priester und ohn Grab.
Wer hat dies Lied gesungen?
Ein Schiffer auf dem Rhein,
Und immer hat's geklungen
Von dem Dreiritterstein:
Lore Lay! Lore Lay! Lore Lay!
Als wären es meiner drei.
Gedicht von Clemens Maria Brentano
beigefuegt von Lucian Velea
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