
Gewöhnlich nach einem hohen Wall folgt ein tiefer Graben.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Gleichartige Zitaten
Auf Angst und Schweiß folgt Ruh und Preis.
Zitat von Abraham a Sancta Clara
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Brunnen graben ist erhebender als Pyramiden mauern.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Vor dem wahren Feind darf man sich nicht mit einem Stier nach Punkten zufriedengeben.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Man muß tauchen, um die hohen unterseeischen Gipfel zu erobern.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Gewöhnlich sprechen wir jene Wahrheiten nicht mehr aus, die allen bekannt sind.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Die Menschen hatten einen so hohen Bildungsstand erreicht, daß sie sich um ein Buch in die Haare gerieten.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Gewöhnlich haben im Bus gerade jene keinen Platz mehr, die eine Fahrkarte lösen wollten.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Hätten sie nicht die hohen Gebirge gehabt, hätten auch die Dazier sich Pyramiden gebaut.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Als Punkt, was zählt es schon, ob du einem Kreis oder einem Dreieck eingeschieben bist.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Alle Männer sind auf der Suche nach der idealen Frau - vor allem nach der Hochzeit.
Zitat von Helen Rowland
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Man muss sich die Menschen nach ihrer Art verbindlich machen, nicht nach der unserigen.
Zitat von Georg Christoph Lichtenberg
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Nach jahrhundertelanger Erziehung wurden die Kühe überzeugt auch nach Entwöhnung der Kälber Milch zu geben-zum Wohle der Menschheit.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unerforscht vor mir liegt.
Zitat von Isaac Newton
beigefuegt von Dan Costinaş
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Letztes Glück
Leblos gleitet Blatt um Blatt
Still und traurig von den Bäumen;
Seines Hoffens nimmer satt,
Lebt das Herz in Frühlingsträumen.
Noch verweilt ein Sonnenblick
Bei den späten Hagerosen,
Wie bei einem letzten Glück,
Einem süßen, hoffnungslosen.
Gedicht von Max Kalbeck
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Bald nach rechts, bald nach links-so kommt die Schlange vorwärts.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Einsamkeit
Die Einsamkeit ist wie ein Regen.
Sie steigt vom Meer den Abenden entgegen;
von Ebenen, die fern sind und entlegen,
geht sie zum Himmel, der sie immer hat.
Und erst vom Himmel fällt sie auf die Stadt.
Regnet hernieder in den Zwitterstunden,
wenn sich nach Morgen wenden alle Gassen
und wenn die Leiber, welche nichts gefunden,
enttäuscht und traurig von einander lassen;
und wenn die Menschen, die einander hassen,
in einem Bett zusammen schlafen müssen:
dann geht die Einsamkeit mit den Flüssen...
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Das Buch der Bilder (21 September 1902)
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Nähe des Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.
Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh' ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.
Ich bin bei dir; du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O, wärst du da!
Gedicht von Goethe (1795)
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Peachum (spricht): Ja, es muß etwas Neues geschehen. Mein Geschäft ist zu schwierig, denn mein Geschäft ist es, das menschliche Mitleid zu erwecken. Es gibt einige wenige Dinge, die den Menschen erschüttern, einige wenige, aber das Schlimme ist, daß sie, mehrmals angewendet, schon nicht mehr wirken. Denn der Mensch hat die furchtbare Fähigkeit, sich gleichsam nach eigenem Belieben gefühllos zu machen. So kommt es zum Beispiel, daß ein Mann, der einen anderen Mann mit einem Armstumpf an der Straßenecke stehen sieht, ihm wohl in seinem Schrecken das erste Mal zehn Pennies zu geben bereit ist, aber das zweite Mal nur mehr fünf Pennies, und sieht er ihn das dritte Mal, übergibt er ihn kaltblütig der Polizei. Ebenso ist es mit den geistigen Hilfsmitteln.
Rolle aus Die Dreigroschenoper, Erster Akt, 1. Bild, Szenario von Bertolt Brecht (1928)
beigefuegt von Dan Costinaş
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Ich kann nicht glauben...
Ich kann nicht glauben, dass der kleine Tod,
dem wir doch täglich übern Scheitel schauen,
uns eine Sorge bleibt und eine Not.
Ich kann nicht glauben, dass er ernsthaft droht;
ich lebe noch, ich habe Zeit zu bauen:
mein Blut ist länger als die Rosen rot.
Mein Sinn ist tiefer als das witzige Spiel
mit unsrer Furcht, darin er sich gefällt.
Ich bin die Welt,
aus der er irrend fiel.
Wie er
kreisende Mönche wandern so umher;
man fürchtet sich vor ihrer Wiederkehr,
man weiß nicht: ist es jedesmal derselbe,
sinds zwei, sinds zehn, sinds tausend oder mehr?
Man kennt nur diese fremde gelbe Hand,
die sich ausstreckt so nackt und nah -
da da:
als käm sie aus dem eigenen Gewand.
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Das Stundenbuch, Das Buch vom Mönchischen Leben (26 September 1899)
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Der Sumpf zwingt zu einem tiefschürfenden Studium.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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