
Sogar der Schatten des Hasen glaubt an die Machtlosigkeit der Sonne.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Gleichartige Zitaten

Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist.
Zitat von Novalis
beigefuegt von Dan Costinaş
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Ich glaube nicht an eine zweite Sonne, bis ich nicht den Schatten der ersten sehe.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Ich bin nicht einmal ein Schatten. Ich bin der Schatten eines Schattens.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der Atheist, der nicht weiß, warum er nicht glaubt, ist genauso lächerlich wie der Fromme, der nicht weiß, warum er glaubt.
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Denk nicht an die Meinung des Hasen, solange dich die Löwen bewundern.
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Der Heldenmut des Hasen, der, von einer Katze erschreckt, einen Hund umrennt.
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Jene, die in der Sonne liegen und jene, die das Heu einbringen, haben einen gemeinsamen Gedanken: wenn nur die Sonne schiene!
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der Abend
Mit toten Heldengestalten
Erfüllst du Mond
Die schweigenden Wälder,
Sichelmond -
Mit der sanften Umarmung
Der Liebenden,
Den Schatten berühmter Zeiten
Die modernden Felsen rings;
So bläulich erstrahlt es
Gegen die Stadt hin,
Wo kalt und böse
Ein verwesend Geschlecht wohnt,
Der weißen Enkel
Dunkle Zukunft bereitet.
Ihr mondverschlungnen Schatten
Aufseufzend im leeren Kristall
Des Bergsees.
Gedicht von Georg Trakl
beigefuegt von Dan Costinaş
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Wer an die Riesenhaftigkeit der Erde glaubt, soll die Sterne nicht richten.
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Glaubt nicht an den Glanz der Spiegel. Wartet doch bis zur Dämmerung.
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Sie ächzt unter der Last der Schmuckstücke und glaubt, ihr Wert steige zugleich mit dem Goldpreis.
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Die Mentalität des Bürokraten: Der glaubt es genüge eine Buchstabe zu ändern, um aus „Haß“ „Hase“ zu erhalten.
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Der Mais sieht den dichten Rauch der Industriebetriebe. Er glaubt es sei eine Wolke und hofft auf Regen.
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Am Gehaltstag lächeln sogar die Pessimisten.
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Lebendig begraben
Ich sah mich oft in ihres Auges Spiegel,
Wenn ihre Finger meine Haare kämmten,
Wenn ihrer Küsse zauberische Siegel
Das böse Wort in meiner Seele dämmten.
Ich konnte mich in ihren Thränen baden,
Konnt' schimmern in dem Glanz der Orionen:
Nicht süß'res Wasser haben die Najaden
Und Cherubine nicht so lichtes Wohnen.
Und jetzt ist still und traurig ihre Miene;
Als ob ihr Auge – glaubt ihr's wohl? – sich schämte,
Bedeckt's die weiße seidene Gardine,
Die mit dem schwarzen Fransenflor verbrämte.
Denn eines Tages ward ich aus der Wohnung,
Wo Lust und Licht und Freude mich umflossen,
Hinabgesenkt ins Herz und ohne Schonung
In seiner tiefsten Kammer eingeschlossen.
Denn ach! Die Eifernde, sie sprach: "Die Sonne,
Der Frühling, ja die Welt soll ihn nicht haben!
Mein sei er ganz, mein Herz sei seine Wonne!"
Drauf hat sie mich Lebendigen begraben.
Gedicht von Hermann von Gilm (1863)
beigefuegt von Anonym
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In der Alchemie kann man jahrelang suchen. Und wenn man glaubt, das Elixier des Glücks gefunden zu haben, entdeckt man ein Rezept für DDT.
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Sogar in den aufrichtigsten Freundschaften gibt es Interessen, ein wenig Koketterie.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Der Unsterbliche glaubt nicht an seinen Tod, bis dieser nicht offiziell bescheinigt wird.
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Auch der, der Schatten herstellt, braucht Licht.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Manche Propheten erreichen die Vollkommenheit. Sie sagen sogar die Vergangenheit voraus.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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