
Ich bin alt geworden. Ich kann nur noch schriftlich denken.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Gleichartige Zitaten

Am schwersten ist es, die Menschen zum Denken zu bringen. Oder vom Denken abzuhalten.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Nichts ist zu groß, wenn es vom menschlichen Auge erfasst werden kann, noch zu alt, wenn die Menschheit sich noch daran erinnert.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Überall um uns herum haben Metaphern ein Geheimleben. Wir verwenden ungefähr sechs Metaphern pro Minute. Metaphorisch denken ist unverzichtbar, um uns selbst und andere zu verstehen, um zu wissen, wie wir kommunizieren, lernen, entdecken und erfinden. Metaphern sind aber vor allem eine Art zu denken, weniger ein bloßes Spiel mit Worten.
James Geary în Metaphorisch ausgedrückt (2009), uebersetzt von Marlies Gabriele Prinzl
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Ich bin froh, daß ich noch weinen kann.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Er ist erster Solist im Chor des Schweigens geworden.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Die Nachtigall hat noch einen Schritt bis zur Vollkommenheit, sagte der Hund. Schade, daß sie nicht bellen kann.
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Pinguine. Ein Vogel kann zwischen Eisschollen leben, doch weder fliegt, noch singt er.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Wenn jedes europäische Land nur noch für sich selbst kämpft, kann Europa wenig ausrichten.
Zitat von Robert Bruce Zoellick
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Noch ist es Tag, da rühre sich der Mann,
Die Nacht tritt ein, wo niemand wirken kann.
Goethe în West-östlicher Divan: Buch der Sprüche (1819)
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Prokust symbolisiert das Bedürfnis, flexibel zu denken.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der Direktor war so liebenswürdig geworden, daß er mir einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt hätte, um mich zum Friedhof zu bringen, wenn ich damals gestorben wäre.
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Die Anzahl der Hundertjährigen wird stark ansteigen, wenn der Mensch beginnt mit der Leber zu denken.
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Die Ballade „Miorita“ ist ein zweckfreies Meisterwerk. Früher dichteten die Hirten shön, ohne an Autorenrechte zu denken.
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Hamlet: Der große Cäsar, tot und Lehm geworden,
Verstopft ein Loch wohl vor dem rauhen Norden.
O, daß die Erde, der die Welt gebebt,
Vor Wind und Wetter eine Wand verklebt.
Rolle aus Hamlet, Szenario von William Shakespeare (1599)
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Seltsam ist der Ruhm. Augias ist nicht durch seine Pferde, sondern durch den Mist seiner Pferde berühmt geworden.
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Handeln ist leicht, Denken schwer, nach dem Gedanken handeln unbequem.
Zitat von Goethe
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Ich kann nicht glauben...
Ich kann nicht glauben, dass der kleine Tod,
dem wir doch täglich übern Scheitel schauen,
uns eine Sorge bleibt und eine Not.
Ich kann nicht glauben, dass er ernsthaft droht;
ich lebe noch, ich habe Zeit zu bauen:
mein Blut ist länger als die Rosen rot.
Mein Sinn ist tiefer als das witzige Spiel
mit unsrer Furcht, darin er sich gefällt.
Ich bin die Welt,
aus der er irrend fiel.
Wie er
kreisende Mönche wandern so umher;
man fürchtet sich vor ihrer Wiederkehr,
man weiß nicht: ist es jedesmal derselbe,
sinds zwei, sinds zehn, sinds tausend oder mehr?
Man kennt nur diese fremde gelbe Hand,
die sich ausstreckt so nackt und nah -
da da:
als käm sie aus dem eigenen Gewand.
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Das Stundenbuch, Das Buch vom Mönchischen Leben (26 September 1899)
beigefuegt von Anonym
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Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unerforscht vor mir liegt.
Zitat von Isaac Newton
beigefuegt von Dan Costinaş
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Männer wünschen eine Frau, mit der man Pferde stehlen kann. Frauen wünschen einen Mann, mit dem man sich ein Auto kaufen kann.
Zitat von Anna Magnani
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Niemand Sieht
Ungesehen die Liebe ist gefallen
in Wolkentiefen Grund
genau dorthin...
wo die Möwenaugen voll Müdigkeit entschweben
im Untergrund des Sturms,
und ihre Schreie im Windes heulen sinken.
Und niemand sieht,
niemand füllt,
dass ihnen etwas fehlt!
Doch wer kann noch was zu sehen?!...
wenn unsere Augen erblinden
vom Windes brüllen,
wenn die Augen der blinden
tote Vögel sind.
weggeworfen in den Bergenöde?
und Glassaugen die Flammensteigen verfolgen
unerwartet erlöschen zwischen den Wimpernschatten der Vergessenheit
unsers gleichen.
Gedicht von Viorela Codreanu Tiron aus Fără Titlu/Ohne Titel (2011), uebersetzt von Christian W. Schenk
beigefuegt von Viorela Codreanu Tiron
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