
Ich fühle mich so wohl festgehalten zwischen den Klammern plus und minus unendlich.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Gleichartige Zitaten

Mit dir fühle ich mich einsamer als je zuvor.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Ich fühle mich wie ein Zwanzigjähriger - nur mit mehr Erfahrung.
Zitat von Giovanni Trappatoni
beigefuegt von Dan Costinaş
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Frieden wird nicht zwischen Freunden, sondern zwischen Feinden geschlossen.
Zitat von Jitzchak Rabin
beigefuegt von Dan Costinaş
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Lebendig begraben
Ich sah mich oft in ihres Auges Spiegel,
Wenn ihre Finger meine Haare kämmten,
Wenn ihrer Küsse zauberische Siegel
Das böse Wort in meiner Seele dämmten.
Ich konnte mich in ihren Thränen baden,
Konnt' schimmern in dem Glanz der Orionen:
Nicht süß'res Wasser haben die Najaden
Und Cherubine nicht so lichtes Wohnen.
Und jetzt ist still und traurig ihre Miene;
Als ob ihr Auge – glaubt ihr's wohl? – sich schämte,
Bedeckt's die weiße seidene Gardine,
Die mit dem schwarzen Fransenflor verbrämte.
Denn eines Tages ward ich aus der Wohnung,
Wo Lust und Licht und Freude mich umflossen,
Hinabgesenkt ins Herz und ohne Schonung
In seiner tiefsten Kammer eingeschlossen.
Denn ach! Die Eifernde, sie sprach: "Die Sonne,
Der Frühling, ja die Welt soll ihn nicht haben!
Mein sei er ganz, mein Herz sei seine Wonne!"
Drauf hat sie mich Lebendigen begraben.
Gedicht von Hermann von Gilm (1863)
beigefuegt von Anonym
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Das Lied des Trinkers
Es war nicht in mir. Es ging aus und ein.
Da wollt ich es halten. Da hielt es der Wein.
(Ich weiß nicht mehr was es war.)
Dann hielt er mir jenes und hielt mir dies
bis ich mich ganz auf ihn verließ.
Ich Narr.
Jetzt bin ich in seinem Spiel und er streut
mich verächtlich herum und verliert mich noch heut
an dieses Vieh, an den Tod.
Wenn der mich, schmutzige Karte, gewinnt,
so kratzt er mit mir seinen grauen Grind
und wirft mich fort in den Kot.
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Das Buch der Bilder (12 June 1906)
beigefuegt von Anonym
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Eine umgefallene Acht wird zum Zeichen unendlich.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Der Trost des algebraischen Bruchs:er ist unendlich, bevor er aufhört zu bestehen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Wieso behaupten sie, das All sei unendlich, fragt der Floh, an den Rand der Decke angekommen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Mein Leben ist nicht diese steile Stunde
Mein Leben ist nicht diese steile Stunde,
darin du mich so eilen siehst.
Ich bin ein Baum vor meinem Hintergrunde,
ich bin nur einer meiner vielen Munde
und jener, welcher sich am frühsten schließt.
Ich bin die Ruhe zwischen zweien Tönen,
die sich nur schlecht aneinander gewöhnen:
denn der Ton Tod will sich erhöhn -
Aber im dunklen Intervall versöhnen
sich beide zitternd.
Und das Lied bleibt schön.
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Das Stundenbuch (1899)
beigefuegt von Anonym
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Oh, Natur! Hättest du mich wenigstens eine Eiche sein lassen du hast mich als Blatt geschaffen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Zeit
Jeder Moment hat seine eigene Bedeutung
Für mich, für dich, für ihn.
Jeder Augenblick hat seine wichtige Handlung
Für mich, für dich, für ihn.
Jede Zeit ist immer zu bevorzugen
Für mich, für dich, für ihn.
Jeden Augenblick kann man dein Leben verändern
Heute, Morgen, Übermorgen.
Für einen kurzen Moment, können Sie ein König werden
Über mich, über dich, über alles.
In einem kleinen Augenblick können Sie verlieren
Alles, ein bischen, oder nichts...
Gedicht von Cornelia Păun Heinzel aus Atheneum Canada (4 Juli 2013)
beigefuegt von Cornelia Păun Heinzel
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Ich fürchte mich nicht in der Nacht auf dem Friedhof. Ich fürchte mich am hellichtem Tage im Stadion.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Er verfolgte mich Schritt für Schritt und ich hielt mich für seinen Leitstern.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Zwischen den Urlaubszeiten verlange ich Ruhezeit.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Leben. Ein Meisterwerk des Sandes zwischen zwei Wellen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Welchen Wert hat wohl die Unsterblichkeit auf einem Ver-gänglichen Planeten?
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Frieden. Das Intervall zwischen zwei aufeinander folgenden Kriegen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Ein charmantes Kompliment ist ein geglückter Seiltanz zwischen Wahrheit und Übertreibung.
Aphorismus von Hermann Bahr
beigefuegt von Dan Costinaş
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Gibt es wohl ein Jenseits? Wir werden auch dies erleben!
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Wohl dem, der mit einem ungespitzten Bleistift shreibt. Er wird nie ausradueren müssen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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