
Der Weise ist bescheiden. Er weiß schon von der Riesengröße des Unbekannten.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Gleichartige Zitaten

Was Prügel sind, das weiß man schon; was aber die Liebe ist, das hat noch keiner herausgebracht.
Zitat von Heinrich Heine
beigefuegt von Dan Costinaş
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Vorfrühling
Stürme brausten über Nacht,
und die kahlen Wipfel troffen.
Frühe war mein Herz erwacht,
schüchtern zwischen Furcht und Hoffen.
Horch, ein trautgeschwätz'ger Ton
dringt zu mir vom Wald hernieder.
Nisten in den Zweigen schon
die geliebten Amseln wieder?
Dort am Weg der weiße Streif -
Zweifelnd frag' ich mein Gemüte:
Ist's ein später Winterreif
oder erste Schlehenblüte?
Gedicht von Paul Heyse
beigefuegt von Dan Costinaş
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Er war so bescheiden, daß er andere anstellte, ihn zu loben.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Es ist schwierig, bescheiden zu sein, wenn man so großartig ist wie ich.
Zitat von Cassius Clay
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Ich weiß nichts über das Leben, ich weiß nur, dass es keine Garantie für ein Morgen gibt.
Zitat von Michael Gerard (Mike) Tyson
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Liebe ist Weisheit in der verrückten und Wahnsinn in der weise.
Zitat von Samuel Johnson
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Der Atheist, der nicht weiß, warum er nicht glaubt, ist genauso lächerlich wie der Fromme, der nicht weiß, warum er glaubt.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der wahre Humorist muß das Lachen auf die allerernsteste Weise hervorrufen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der Weise trägt weder Schild noch Schwert.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Feine Ironie. Auf gehobene Weise jemandem zu sagen: “Geh zum Teufel!“
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Jeder Schriftsteller trägt auf seine Weise zur Abholzung des Planeten bei.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Es scheint, als würdest Du im selben Stadion und gegen dieselben Leute spielen wie schon so oft, aber das ist das Gleiche wie etwa bei einer Hochzeit: Du warst schon Dutzende Male in diesem Restaurant, dieselben Wände, dieselben Tische, aber Du hast Dich noch nie so elegant und feierlich gefühlt und warst nie so emotional.
Zitat von Andrei Sergejewitsch Arschawin
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Lore Lay
Zu Bacharach am Rheine
Wohnt' eine Zauberin
Sie war so schön und feine
Und riß viel Herzen hin.
Und brachte viel zu Schanden
Der Männer ringsumher;
Aus ihren Liebesbanden
War keine Rettung mehr.
Der Bischof ließ sie laden
Vor geistliche Gewalt
Und mußte sie begnaden,
So schön war ihr' Gestalt.
Er sprach zu ihr gerühret:
'Du arme Lore Lay!
Wer hat dich denn verführet
Zu böser Zauberei?' -
'Herr Bischof, laßt mich sterben!
Ich bin des Lebens müd,
Weil jeder muß verderben,
Der meine Augen sieht!
Die Augen sind zwei Flammen,
Mein Arm ein Zauberstab -
O legt mich in die Flammen,
O brechet mir den Stab!' -
'Ich kann dich nicht verdammen,
Bis du mir erst bekennt
Warum in deinen Flammen
Mein eignes Herz schon brennt.
Den Stab kann ich nicht brechen
Du schöne Lore Lay!
Ich müßte denn zerbrechen
Mein eigen Herz entzwei!'
'Herr Bischof, mit mir Armen
Treibt nicht so bösen Spott
Und bittet um Erbarmen
Für mich den lieben Gott!
Ich darf nicht länger leben,
Ich liebe keinen mehr. -
Den Tod sollt Ihr mir geben,
Drum kam ich zu Euch her!
Mein Schatz hat mich betrogen,
Hat sich von mir gewandt,
Ist fort von mir gezogen,
Fort in ein fremdes Land.
Die Augen sanft und wilde,
Die Wangen rot und weiß,
Die Worte still und milde,
Das ist mein Zauberkreis.
Ich selbst muß drin verderben,
Das Herz tut mir so weh;
Vor Schmerzen möcht ich sterben,
Wenn ich mein Bildnis seh.
Drum laßt mein Recht mich finden,
Mich sterben wie ein Christ,
Denn alles muß verschwinden,
Weil er nicht bei mir ist! '
Drei Ritter läßt er holen:
'Bringt sie ins Kloster hin!
Geh, Lore! - Gott befohlen
Sei dein berückter Sinn!
Du sollst ein Nönnchen werden,
Ein Nönnchen schwarz und weiß,
Bereite dich auf Erden
Zu deines Todes Reis'!'
Zum Kloster sie nun ritten,
Die Ritter alle drei,
Und traurig in der Mitten
Die schöne Lore Lay.
'O Ritter, laßt mich gehen
Auf diesen Felsen groß,
Ich will noch einmal sehen
Nach meines Lieben Schloß.
Ich will noch einmal sehen
Wohl in den tiefen Rhein
Und dann ins Kloster gehen
Und Gottes Jungfrau sein.'
Der Felsen ist so jähe,
So steil ist seine Wand,
Doch klimmt sie in die Höhe,
Bis daß sie oben stand.
Es binden die drei Reiter
Die Rosse unten an
Und klettern immer weiter
Zum Felsen auch hinan.
Die Jungfrau sprach: 'Da gehet
Ein Schifflein auf dem Rhein;
Der in dem Schifflein stehet,
Der soll mein Liebster sein!
Mein Herz wird mir so munter,
Er muß mein Liebster sein!' -
Da lehnt sie sich hinunter
Und stürzet in den Rhein.
Die Ritter mußten sterben,
Sie konnten nicht hinab;
Sie mußten all verderben
Ohn Priester und ohn Grab.
Wer hat dies Lied gesungen?
Ein Schiffer auf dem Rhein,
Und immer hat's geklungen
Von dem Dreiritterstein:
Lore Lay! Lore Lay! Lore Lay!
Als wären es meiner drei.
Gedicht von Clemens Maria Brentano
beigefuegt von Lucian Velea
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Genießen wir, was uns der Tag beschert! Wer weiß, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.
Zitat von Hafis
beigefuegt von Dan Costinaş
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Verweile doch, du bist so schön!
W. Goethe în Faust
beigefuegt von Marcel Cristea
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Wer vom Ziel nichts weiß, wird den Weg nicht finden.
Zitat von Christian Morgenstern
beigefuegt von Micheleflowerbomb
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Kaum ist er den Windeln entwachsen und schon will er die Natur definieren.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Sie haben den Vorteil des Alters? Ich werde sie schon einholen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Der Bildschirm bleibt weiß auch nach dem blutigsten Film.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Ich will wachsen, obwohl ich weiß, daß der Blitz in die höchsten Bäume einschlägt.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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