
Hat die letzte Stunde geschlagen? Nun, stellt euch vor, ich bin nicht aufgewacht.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Gleichartige Zitaten

Ich habe die Unvorsichtigkeit begangen, euch anzuhören ich werde nicht die Dummheit machen, euch zu lesen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Auswanderer! Indem ihr euch von der Erde entfernt, erfriert ihr sofort, auch wenn ihr euch der Sonne nähert.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Dressur. Die Tiere müßen geschlagen oder mit Zucker gekauft werden, um ihnen ein menschliches Verhalten beizubringen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der Grabstein ist das letzte Zucken unserer Eitelkeit.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der letzte Wunsch des Gehängten: schwerelos zu sein.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Wir gleichen den Zeigern der Uhr. Wir kreisen unterschiedlich, aber wir erzittern beim Schlag derselben Stunde.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Bildet euch nicht soviel auf eure Geistesblitze ein. Jede Scherbe blitzt von Zeit zu Zeit auf.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Begnügt euch nicht damit zu treiben. Versucht zu schwimmen. Nur leichtes Zeug läßt sich treiben.
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Begnügt euch nicht damit zu treiben. Versucht zu schwimmen. Nur leichtes Zeug lässt sich treiben.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Rosenkranz: Ich verstehe euch nicht, gnädiger Herr.
Hamlet: Es ist mir lieb: eine lose Rede schläft in dummen Ohren.
Rolle aus Hamlet, Vierter Aufzug, Zweite Scene, Szenario von William Shakespeare (1599), uebersetzt von August Wilhelm von Schlegel
beigefuegt von Dan Costinaş
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Mein Leben ist nicht diese steile Stunde
Mein Leben ist nicht diese steile Stunde,
darin du mich so eilen siehst.
Ich bin ein Baum vor meinem Hintergrunde,
ich bin nur einer meiner vielen Munde
und jener, welcher sich am frühsten schließt.
Ich bin die Ruhe zwischen zweien Tönen,
die sich nur schlecht aneinander gewöhnen:
denn der Ton Tod will sich erhöhn -
Aber im dunklen Intervall versöhnen
sich beide zitternd.
Und das Lied bleibt schön.
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Das Stundenbuch (1899)
beigefuegt von Anonym
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Halta
In diesem Dorfe steht das letzte Haus
so einsam wie das letze Haus der Welt.
Die Strasse, die das kleine Dorf nicht hält,
geht langsam weiter in die Nacht hinaus.
Das kleine Dorf ist nur ein übergang
zwischen zwei Weiten, ahnungvoll und bang,
ein Weg an Häusern hin statt eines Stegs.
Und die das Dorf verlassen, wandern lang,
und viele sterben vielleicht unterwegs.
Gedicht von Rainer Maria Rilke (19 September 1901)
beigefuegt von Anonym
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Motto
Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge
und keine Heimat haben in der Zeit.
Und das sind Wünsche: leise Dialoge
täglicher Stunden mit der Ewigkeit.
Und das ist Leben. Bis aus einem Gestern
die einsamste Stunde steigt,
die, anders lächelnd als die andern Schwestern,
dem Ewigen entgegenschweigt.
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Mir zur Feier (3 November 1897)
beigefuegt von Anonym
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Friedhof. Oh, Steine, verwandelt euch wieder in Menschen!
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Lehrt mich die Noten und ich werde etwas Wunderbares für euch komponieren.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Verkäufer, spielt im Lotto! Das Glück kann euch auch offiziell hold sein.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Bekennt euer Unglück öffentlich. Die Leute können kaum erwarten, euch zu bemitleiden.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Eine kosmische Kälte wird euch dahin bringen, sogar eure Diamanten zu verheizen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwenden, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag. Sowie man diesen Grundsatz opfert und vielseitig werden will, wird man die Wirkung zum Zerflattern bringen, da die Menge den gebotenen Stoff weder zu verdauen noch zu behalten vermag.
Adolf Hitler în Mein Kampf (1943)
beigefuegt von Simona Enache
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Spruch Auf Den Weg
Kind, du wirst leben, wenn ich nicht mehr bin!
So hör' mir zu von dieses Lebens Sinn:
Es ist nicht Glück, nicht Schmerz, nicht Ernst, nicht Spiel,
Es ist nicht dies und das und dennoch viel.
Die Brücke ist es zwischen Ruh' und Ruh'
Der Schlagbaum hebt sich hier, dort fällt er zu,
Unter dem Bogen fließt das ewige Sein,
Darin dein Bild nur flüchtiger Widerschein,
Doch nichts ist mehr Entzücken und Erbauen,
Als in den Strom und sich im Strom zu schauen.
Gedicht von Anton Wildgans (1917)
beigefuegt von Dan Costinaş
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