
Das Efeu sieht in dem stolzen Stamm der Eiche nur das Unvermögen sich hochzuranken.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Gleichartige Zitaten

Das Efeu ist überzeugt, die Eiche zu stützen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Unvermögen. Die Wut des Weltmeisters im Boxen, der unfähig ist, Verse zu schreiben.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Manchmal macht uns die Angst zu Helden und das Unvermögen erfüllt uns mit Tugend.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Ich möchte lieber die Wurzel der Eiche sein, als die Ranke des Efeus.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Peachum (spricht): Ja, es muß etwas Neues geschehen. Mein Geschäft ist zu schwierig, denn mein Geschäft ist es, das menschliche Mitleid zu erwecken. Es gibt einige wenige Dinge, die den Menschen erschüttern, einige wenige, aber das Schlimme ist, daß sie, mehrmals angewendet, schon nicht mehr wirken. Denn der Mensch hat die furchtbare Fähigkeit, sich gleichsam nach eigenem Belieben gefühllos zu machen. So kommt es zum Beispiel, daß ein Mann, der einen anderen Mann mit einem Armstumpf an der Straßenecke stehen sieht, ihm wohl in seinem Schrecken das erste Mal zehn Pennies zu geben bereit ist, aber das zweite Mal nur mehr fünf Pennies, und sieht er ihn das dritte Mal, übergibt er ihn kaltblütig der Polizei. Ebenso ist es mit den geistigen Hilfsmitteln.
Rolle aus Die Dreigroschenoper, Erster Akt, 1. Bild, Szenario von Bertolt Brecht (1928)
beigefuegt von Dan Costinaş
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Begrabt mich unter einer Eiche. Hunderte von Jahren werden meine Gedanken in ihren Blättern rauschen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Oh, Natur! Hättest du mich wenigstens eine Eiche sein lassen du hast mich als Blatt geschaffen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer nackt schwimmt.
Zitat von Warren Buffet
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Wo mag Gott sein? Man sieht ihn weder mit dem Mikroskop, noch mit dem Teleskop.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Er studiert seinen Lebenslauf unter dem Mikroskop. Deshalb sieht er soviel Erhabenheit.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der Mais sieht den dichten Rauch der Industriebetriebe. Er glaubt es sei eine Wolke und hofft auf Regen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist.
Zitat von Novalis
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Es gibt Menschen, die verdienen nicht, daß man ihnen in die Augen sieht. Vor ihnen verbeuge ich mich gern.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Die Metapher ist weit klüger als ihr Verfasser und so sind es viele Dinge. Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat der sieht alles in allem.
Zitat von Georg Christoph Lichtenberg
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Sonett VII
Man sieht vergehen die belebten Dinge,
sowie die Seele nicht mehr bleiben mag.
Du bist das Feine, ich bin das Geringe,
ich bin der Leib: wo bist du, Seele, sag?
Lass mich so lang nicht in des Ohnmacht. Trage
Sorge für mich und rette nicht zu spät.
Was bringst du deinen Leib in diese Lage
und machst, dass ihm sein Köstlichstes enträt?
Doch wirke so, dass dieses Sich-Begegnen
in Fühlbarkeit und neuem Augenschein
gefahrlos sei: volliehs nicht in verwegnen
und herrischen Erschütterungen: nein,
lass sanfter in mich deine Schönheit gleiten,
die gnädig ist, um länger nicht zu streiten.
Gedicht von Louise Labe, uebersetzt von Rainer Maria Rilke
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Die erste Geschichte über die Trennung von Gut und Böse stammt von den alten Persern: Der Gott der Zeit sieht, nachdem er das Universum geschaffen hat, dass etwas sehr Wichtiges fehlt – jemand, mit dem er all diese Schönheit zusammen genießen kann.
Paulo Coelho în Der Dämon und Fräulein Prym (2000), uebersetzt von Maralde Meyer-Minnemann
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Initiale
Aus unendlichen Sehnsüchten steigen
endliche Taten wie schwache Fontänen,
die sich zeitig und zitternd neigen.
Aber, die sich uns sonst verschweigen,
unsere fröhlichen Kräfte—zeigen
sich in diesen tanzenden Tränen.
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Das Buch der Bilder (20 Juli 1899)
beigefuegt von Anonym
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Mein Leben ist nicht diese steile Stunde
Mein Leben ist nicht diese steile Stunde,
darin du mich so eilen siehst.
Ich bin ein Baum vor meinem Hintergrunde,
ich bin nur einer meiner vielen Munde
und jener, welcher sich am frühsten schließt.
Ich bin die Ruhe zwischen zweien Tönen,
die sich nur schlecht aneinander gewöhnen:
denn der Ton Tod will sich erhöhn -
Aber im dunklen Intervall versöhnen
sich beide zitternd.
Und das Lied bleibt schön.
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Das Stundenbuch (1899)
beigefuegt von Anonym
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Um Glück zu empfinden, muss man bereit sein, sich zu öffnen, und in sich zu ruhen.
Zitat von Alain Delon
beigefuegt von Dan Costinaş
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Wieso erlaubt sich der Silberfuchs denselben Pelz wie ich zu tragen, beschwert sich die Frau des Ladeninhabers.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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