
Die Frechen schlagen die Augen nicht nieder. Sie sind so niedrig, daß sie eigentlich nirgends mehr blicken können.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Gleichartige Zitaten
Es bringt nichts, nur auf das kalendarische Alter zu gucken... Eigentlich müsste man bei jedem Menschen einen Test machen, um zu gucken: Wie alt ist der eigentlich in Bezug auf seine Fähigkeiten?
Zitat von Sonia Lippke
beigefuegt von Dan Costinaş
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Königin: O Hamlet, sprich nicht mehr. Du kehrst die Augen recht ins Innre mir, da seh' ich Flecke, tief und schwarz gefärbt, die nicht von Farbe lassen.
Rolle aus Hamlet, Dritter Aufzug, Vierter Auftritt, Szenario von William Shakespeare (1599), uebersetzt von August Wilhelm von Schlegel
beigefuegt von Dan Costinaş
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Manche Gedanken, so wie die Tätowierungen aus der Jugendzeit können wir nicht mehr verleugnen, so sehr wir uns ihrer auch schämen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Viele legen eine Binde vor die Augen, bloß um über die Dunkelheit klagen zu können.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Sie können alle Blumen schneiden, aber Sie können nicht verhindern, dass der Frühling kommt.
Zitat von Pablo Neruda
beigefuegt von Dan Costinaş
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Gewöhnlich sprechen wir jene Wahrheiten nicht mehr aus, die allen bekannt sind.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Glück
Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.
Solang du um Verlornes klagst,
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht was Friede ist.
Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,
Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz,
Und deine Seele ruht.
Gedicht von Hermann Hesse
beigefuegt von Anonym
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Was Du Nicht Wusstest...
Ich sagte dir mal, dass ich Stein sei
Doch das wusstest Du nicht...
es war wie jeder Stein der lebte
den Schlaf des Steins
und sah wie ich auch sehe
durch Erden schlaf,
durch Lufts schlaf,
durch Wassersschlaf,
durchs Schlaf des Körpers...
Nur den endlosen Tanz des Lichts
schaffte ich nicht zu sehen... weil... das Licht,
das Licht schläft niemals!
und dann... drehte ich mich um
im Schlaf des Steins und in mich,
ins vergessene unter den Erinnerungen,
versteckte mich ins Bergesherz
wo die blickenden Augen,
nicht eindringen können!
Gedicht von Viorela Codreanu Tiron aus Fără Titlu/Ohne Titel (2011), uebersetzt von Christian W. Schenk
beigefuegt von Viorela Codreanu Tiron
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Die Wahrheit ist uns hinderlich. Viel seltener schlagen wir uns den Kopf an.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Wir sind fehlerhaft, weil wir mehr wollen. Wir sind ruiniert, weil wir es bekommen und uns zu dem zurücksehnen, was wir hatten.
Zitat von Don Draper
beigefuegt von Dan Costinaş
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Manche brauchen einen Souffleur, um genau sagen zu können, wer sie sind.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Spruch Auf Den Weg
Kind, du wirst leben, wenn ich nicht mehr bin!
So hör' mir zu von dieses Lebens Sinn:
Es ist nicht Glück, nicht Schmerz, nicht Ernst, nicht Spiel,
Es ist nicht dies und das und dennoch viel.
Die Brücke ist es zwischen Ruh' und Ruh'
Der Schlagbaum hebt sich hier, dort fällt er zu,
Unter dem Bogen fließt das ewige Sein,
Darin dein Bild nur flüchtiger Widerschein,
Doch nichts ist mehr Entzücken und Erbauen,
Als in den Strom und sich im Strom zu schauen.
Gedicht von Anton Wildgans (1917)
beigefuegt von Dan Costinaş
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Manche sind bereit, Narben zu kaufen, nur um sie ihrer Personalakte beilegen zu können.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Die neue Definition von Wachstum heißt nicht länger nur mehr Konsum, sondern mehr Lebensqualität und Glück.
Zitat von Michael Kuhndt
beigefuegt von Dan Costinaş
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Schade, daß die Dinosaurier ausgestorben sind. Wir hätten so vieles aus ihrer Haut herstellen können.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Niemand Sieht
Ungesehen die Liebe ist gefallen
in Wolkentiefen Grund
genau dorthin...
wo die Möwenaugen voll Müdigkeit entschweben
im Untergrund des Sturms,
und ihre Schreie im Windes heulen sinken.
Und niemand sieht,
niemand füllt,
dass ihnen etwas fehlt!
Doch wer kann noch was zu sehen?!...
wenn unsere Augen erblinden
vom Windes brüllen,
wenn die Augen der blinden
tote Vögel sind.
weggeworfen in den Bergenöde?
und Glassaugen die Flammensteigen verfolgen
unerwartet erlöschen zwischen den Wimpernschatten der Vergessenheit
unsers gleichen.
Gedicht von Viorela Codreanu Tiron aus Fără Titlu/Ohne Titel (2011), uebersetzt von Christian W. Schenk
beigefuegt von Viorela Codreanu Tiron
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Manche Kaiserreiche sind viel schwerer gefallen, als sich das gewiße Regisseure vorstellen können.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Das Absurde erfüllt eigentlich die Welt.
Goethe în Dichtung und Wahrheit
beigefuegt von Dan Costinaş
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Eigentlich erfaßt Heraklit den vierten Aggregatzustand.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Die Metapher ist weit klüger als ihr Verfasser und so sind es viele Dinge. Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat der sieht alles in allem.
Zitat von Georg Christoph Lichtenberg
beigefuegt von Dan Costinaş
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