
Der Drang zum licht kürzt oft die Flügel der Schmetterlinge.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Gleichartige Zitaten

Nicht immer bedeutet die Furcht vor der Finsternis Drang nach dem Licht.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Gebt dem Bürokraten Flügel: er wird schneller ins Büro gelangen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
beigefuegt von Simona Enache
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Um Flügel zu bekommen, habe ich schwören müssen, nicht zu fliegen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Wenn der Dummheit Flügel wachsen, wird sich der Himmel verdunkeln.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der Fuhrmann weint. Vorige Nacht sind seinem Pferd Flügel gewachsen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Der Erbauer des Klosters Voronet hat sich keine Flügel aus Schindeln angefertigt. Er ist die Leiter herabgestiegen und die Geschichte hat seinen Namen vergessen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Was Du Nicht Wusstest...
Ich sagte dir mal, dass ich Stein sei
Doch das wusstest Du nicht...
es war wie jeder Stein der lebte
den Schlaf des Steins
und sah wie ich auch sehe
durch Erden schlaf,
durch Lufts schlaf,
durch Wassersschlaf,
durchs Schlaf des Körpers...
Nur den endlosen Tanz des Lichts
schaffte ich nicht zu sehen... weil... das Licht,
das Licht schläft niemals!
und dann... drehte ich mich um
im Schlaf des Steins und in mich,
ins vergessene unter den Erinnerungen,
versteckte mich ins Bergesherz
wo die blickenden Augen,
nicht eindringen können!
Gedicht von Viorela Codreanu Tiron aus Fără Titlu/Ohne Titel (2011), uebersetzt von Christian W. Schenk
beigefuegt von Viorela Codreanu Tiron
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Der Überschuß an Licht erzeugt Finsternis.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Regenbogen. Prächtig ist das Licht in zersetztem Zustand!
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Auch der, der Schatten herstellt, braucht Licht.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Das Strahlen des Diamanteneine Form, das Licht abzuweisen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Oftmals lehrt uns nur die Finsternis das Licht schätzen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Manche Körper saugen das Licht auf. Diese Eigenschaft macht sie weniger sichbar.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht, die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden.
Zitat von Quintus Horatius Flaccus
beigefuegt von Dan Costinaş
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Im Keller wachsen die Kartoffeltriebe schneller; nicht weil sie die Finsternis mögen. Sie wollen eher ans Licht gelangen.
Aphorismus von Valeriu Butulescu, uebersetzt von Anton Herman
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Die Adventszeit beginnt in den Herzen eines jeden Menschen. Licht ist etwas, das sich im Inneren entfaltet und nach außen strahlt.
Zitat von Gudrun Kropp
beigefuegt von Dan Costinaş
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Jeder sucht sich selbst in ein möglichst vorteilhaftes Licht zu setzen, sogar wenn er mit sich allein ist.
Zitat von Albert Camus
beigefuegt von Dan Costinaş
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Blendender Weg, der sich vor Licht verlor
Blendender Weg, der sich vor Licht verlor,
und auf einmal, wie im Traum: ein Tor,
breit eingebaut in unsichtbare Wände.
Der Türen Holz ist lang im Tag verbrannt;
doch trotzig dauert auf dem Bogenrand
das Wappen und das Fürstendiadem.
Und wenn du eintrittst, bist du Gast. - Bei wem?
Und schauernd schaust du in das wilde Land.
Gedicht von Rainer Maria Rilke aus Mir zu Feier (21 Mai 1898)
beigefuegt von Anonym
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Der Schwan
Lautlos unter dem Spiegel des Sees tief und ruhig,
Der Schwan jagt die Wellen mit seinen großen Schwimmfüßen
Und gleitet. Seine Daunenseiten ähneln
Den Schnee des Aprils, der in der Sonne schmilzt;
Aber, fest und aus mattem Weiß, pulsierend in der Zephirbrise,
Seine große Flügel verbreitet wie ein Segelboot.
Er hebt seinen schönen Hals über den Schilf an,
Taucht, fährt hin als er über dem Wasser ragt,
Seine liebenswürdige Kurve wie ein Profil von Akanthus,
Und versteckt seinen schwarzen Schnabel in seiner funkelnden Kehle.
Bald zwischen den Kiefern, bleibt er im Schatten und im Frieden,
Gleitet er und läßt das dichte Gras
Hinter ihm wie den Schweif eines Kometen,
Als er mit einem prächtigen und schmachtenden Reiz geht;
Die Grotte, wo der Dichter zuhört, gezogen durch seine Gefühle
Und neben dem Wasser, das Tränen einer ewigen Abwesenheit hervorruft,
Gefällt ihm: er streicht dort herum; ein Weideblatt
Fällt schweigsam, und streift seine Schultern;
Bald begibt er sich zum Freiluft und, weit vom dunklen Wald,
Großartig, schlägt sich gen Himmel,
Er wählt, seine gefeierte Weiße anzuzeigen,
Blendend an der Stelle, wo die Sonne ihn bewundern kann.
Dann wenn die Ufer des Wassers nicht mehr unterscheidbar sind,
Zur Zeit als alle Form eine konfuse Erscheinung ist,
Wo der Horizont braun wird, mit einem langen roten Streifen,
Dann wenn weder Schilf noch Gladiolen sich rühren,
Daß die Baumfrösche in der serenen Luft quaken,
Und wenn der Glühwürmchen im Mondschein glänzt,
Der Vogel im dunklen See, in dem unten
Die Pracht einer milch weißen und violetten Nacht sich gespiegelt zeigt,
Wie eine silberne Vase unter Diamanten
Schläft, Kopf unter seinem Flügel, zwischen zwei Firmaments.
Gedicht von Sully Prudhomme, uebersetzt von David Paley
beigefuegt von Dan Costinaş
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Er wünscht sich die Kleider des Himmels
Hätt' ich des Himmels bestickte Kleider,
Durchwirkt mit goldnem und silbernem Licht,
Die blauen, matten und dunklen Kleider,
Der Nacht, des Tags und des halben Lichts,
Ich legte sie zu deinen Füßen aus:
Doch ich bin arm, hab nur meine Träume,
Die legte ich zu deinen Füßen aus,
Tritt sanft, du trittst ja auf meine Träume.
Gedicht von William Butler Yeats (1899)
beigefuegt von Dan Costinaş
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